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Griechenland – Wiege der Demokratie, des Theaters und Ort der Improvisation

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Griechenland – Wiege der Demokratie, des Theaters und Ort der Improvisation

Donnerstag, 19. Oktober 2017
Einlass 19:20 Uhr
Beginn 19:30 Uhr
Modellsammlung antiker Stätten, Monumente und Heiligtümer und Abgusssammlung antiker Skulpturen des Archäologischen Museums der WWU Münster

Ein Beitrag des Archäologischen Museums der WWU Münster, des Theaters Münster und der Expedition Münsterland zum Münsterland Festival 2017

„Ein Staat, der Einem nur gehört, der ist kein Staat!“: so Haimon zu dem Machthaber Kreon in der „Antigone“ des Sophokles im Jahre 442 v. Chr. Schon zur damaligen Zeit stand das Stück und sein Autor Sophokles für eine hohe politisch-religiöse demokratische Gesinnung. Die Teams des Archäologischen Museums der WWU, des Theater Münsters und der Arbeitsstelle Forschungstransfer ergründen an diesem Abend die Zusammenhänge von Macht, Religion, Kunst und Politik im antiken Griechenland: Die Veranstaltung wird bisher nie dagewesene Einblicke in die Sammlung des Archäologischen Museums der WWU ermöglichen. Das Team des Museums wird u. a. die zahlreichen Korfsmeyer-Modelle mit Leben füllen: Vor allem die Geschichte der Agora als zentraler, hochpolitischer Ort der Stadt Athen und Wiege der Demokratie wird erläutert. Das Modell des Dionysos-Theaters und die Statue des Sophokles, eines, wie bereits angedeutet, glühenden Demokraten und Verfassers einer der wichtigsten Tragödien, der „Antigone“, bilden den zweiten Schwerpunkt, der von Prof. Dr. em. Horst-Dieter Blume vorgestellt wird. Es sei an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber im Verlauf der Veranstaltung werden die wissenschaftlichen Beiträge immer wieder in Dialoge mit der Kunst treten, welcher durch die Mitwirkung des Theaters Münster ermöglicht wird. Neben ungewöhnlichen Verschränkungen von Theater und Wissenschaft erwartet die Besucher darüber hinaus ein Ort, dessen Pforten in der Regel der Öffentlichkeit verschlossen bleiben: die Abguss- und Modellsammlung des Archäologischen Museums. Ein Ort, der Geschichte ausstrahlt, Ehrfurcht einflößt, Neugierde weckt und uns zu den Wurzeln der abendländischen Kultur zurückführt. Anlässlich der Veranstaltung wird diese Abteilung des Museums ihre Tore für die Öffentlichkeit öffnen, allerdings ist die Teilnehmerzahl begrenzt, deswegen wird um rechtzeitige Anmeldung gebeten.

Mit Sandra Bezler (Antigone), Wilhelm Schlotterer (Kreon) und Joachim Foerster (Haimon).

Freuen Sie sich auf einen erkenntnisreichen und inspirierenden Abend, an einem ungewöhnlichen und sonst unzugänglichen Ort.

Hinweis: Diese Veranstaltung wird filmisch und fotografisch dokumentiert. Ihr Einverständnis zur Veröffentlichung des Materials wird bei Teilnahme vorausgesetzt.

Modell der Agora von Athen (F. Korfsmeyer 1955-1959), Foto: Robert Dylka
Modell der Agora von Athen (F. Korfsmeyer 1955-1959), Foto: Robert Dylka

Modellsammlung antiker Stätten, Monumente und Heiligtümer und Abgusssammlung antiker Skulpturen des Archäologischen Museums der WWU Münster

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Modellsammlung antiker Stätten, Monumente und Heiligtümer und Abgusssammlung antiker Skulpturen des Archäologischen Museums der WWU Münster © AFO WWU

Rund 430 Gipsabgüsse antiker Skulpturen und eine Sammlung von Modellen antiker Monumente, Stätten und Heiligtümer in ungewöhnlich großem Maßstab: Die Exponate des Archäologischen Museums der WWU Münster in der Ausstellungshalle am Nienkamp sind nur für Studierende zu sehen. Die Stücke zeigen in der ehemaligen Werkhalle den rekonstruierten Zustand von Gebäuden und Plätzen samt Statuen und ermöglichen eine gute Annäherung an die griechische und römische Kultur. Wenn das derzeit geschlossene Archäologische Museum am Domplatz im nächsten Jahr neu eröffnet, sollen einige dieser Skulpturen und das Modell des Marsfeldes von Rom dort zu sehen sein.

Modellsammlung antiker Stätten, Monumente und Heiligtümer
und Abgusssammlung antiker Skulpturen
des Archäologischen Museums der WWU Münster
Nienkamp 60
48147 Münster (Treffpunkt ist vor dem Hall of Sports-Fitnesscenter)

Tickets

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine verbindliche Anmeldung ist jedoch erforderlich, per Email an:
expedition.muensterland@uni-muenster.de, Tel: 0251 / 833 22 21 oder festival@muensterland.com

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